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Chemische Sensibilität Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
Von der Umwelterkrankung MCS sind in Deutschland nach neuesten Schätzungen mindestens 1 Million Menschen betroffen, die meisten, ohne es zu wissen. Sie besuchen verzweifelt einen Arzt nach dem anderen, die Ursache der Beschwerden aber bleibt meist unklar. MCS bleibt vielen Ärzten verborgen, weil sie erweitere Bluttests und andere neuere Methoden der Diagnostik wie PET und SPECT nicht kennen bzw. nicht anerkennen wollen, obwohl diese inzwischen zu den standardisierten schulmedizischen Verfahren zählen. Erst bei gezielten (u.a. auch Schadstoff-) Untersuchungen, die von den wenigsten Ärzten durchgeführt werden, stellen sich in der Mehrzahl Abweichungen von der Norm fest.
Häufige Symptome sind Extreme Geruchsempfindlichkeit, Atemwegsprobleme, Augenschwellungen, Augenränder, Augenbrennen, Knochen- und Gelenkschmerzen, starker Körpergeruch, wiederkehrende Infekte, Grippesymptomatik, Übelkeit, Schwindel, Schwitzen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Hautleiden, Persönlichkeitsveränderungen, Verwirrtheit und Depressionen, Kreislaufstörungen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Typisch für MCS ist, dass die Symptome nicht immer einzeln, sondern häufig gleichzeitig auftreten.
Unter dem Einfluss von Schadstoffen spielt das Immunsystem verrückt. Weiße Blutkörperchen werden vermehrt gebildet., Antikörper greifen ohne Vorwarnung den eigenen Organismus an, die Konzentration hormonähnlicher Substanzen zur Abwehrsteuerung gerät aus dem Gleichgewicht. Die MCS-Auslöser verhindern die Funktion der Enzyme, die die Umweltgifte ausscheiden sollen.
Da umseitig genannte Substanzen allergieähnliche Reaktionen auslösen, wird MCS häufig damit verwechselt. Blutanalysen belegen den Unterschied; reagiert der Körper allergisch, produziert er Antikörper, Immunglobuline der Gruppe E (IgE). Diese sind bei MCS seltener zu finden. Übliche Allergietests (Epikutan, RAST u.ä.) sind nicht aussagekräftig oder versagen ganz.
Unsere Aufgabe ist es, diese Betroffenen zu betreuen, da sie durch Umweltfaktoren und Intoxikationen Probleme mit Anerkennung, Diagnostik und Therapie haben.
Um auch bei Ärzten, Behörden u. ä. zu dokumentieren, dass bei Ihnen MCS vorliegt, bieten wir allen MCS-Betroffenen einen Unverträglichkeitsausweis - den MCS-Umweltpass - an, den Sie bei Bedarf vorlegen sollten.
Kriterien der Krankheit
- extreme Geruchsempfindlichkeit
- Atemwegsprobleme
- Augenschwellungen, Augenränder, Augenbrennen
- Knochen- und Gelenkschmerzen
- starker Körpergeruch
- wiederkehrende Infekte
- Grippesymptomatik
- Übelkeit
- Schwindel
- Schwitzen
- Erschöpfung
- Kopfschmerzen
- Hautleiden
- Persönlichkeitsveränderungen
- Verwirrtheit und Depressionen
- Kreislaufstörungen bis hin zum anaphylaktischen Schock
- Typisch für MCS ist, dass die Symptome nicht immer einzeln, sondern häufig gleichzeitig auftreten
MCS - Umweltpass
Um auch bei Ärzten, Behörden u. ä. zu dokumentieren, daß bei Ihnen MCS vorliegt, bieten wir den Betroffenen einen MCS-Umweltpass / Unverträglichkeits- Ausweis an, den Sie bei Bedarf vorlegen sollten.
In diesem Ausweis wird genau erklärt, worauf MCS-Betroffene zu achten haben, bei welchen Substanzen und Umgebungen sie vorsichtig sein sollten. Dies gilt auch für öffentliche Gebäude, Krankenhäuser, Kurkliniken usw.
Alle MCS-Kranken haben die Möglichkeit, diesen Ausweis bei uns gegen Selbstkostenbeitrag / Schutzgebühr anzufordern. Wenn Sie einen solchen Ausweis zugeschickt haben möchten, so senden Sie bitte einen
an Sie selbst adressierten
DIN C6 Rückumschlag (der sieht ungefähr so aus: * )
ohne Rückporto
an unsere Anschrift. Die Selbstkosten für einen Umweltpass betragen einschließlich Schutzhülle 2,50 €, die Sie bitte per Briefmarken an uns senden. Sie bekommen Ihren Ausweis dann umgehend zugeschickt. Bitte lassen Sie sich diesen Ausweis von dem Arzt, der bei Ihnen eine MCS diagnostiziert oder diese bestätigt, abstempeln und unterschreiben.
Wir benötigen für die Ausstellung den Namen, auf den dieser Ausweis ausgestellt werden soll sowie das Geburtsdatum.
Dieser Ausweis soll dazu dienen, die MCS-Kranken vor den alltäglichen Dingen zu schützen, an die gesunde Leute nicht denken. Er soll unter anderem in Kliniken, bei Behördengängen usw. auf die evtl. entstehende Problematik aufmerksam machen. Sollten die betreffenden Stellen dieses ignorieren, so empfehlen wir aus rechtlicher Sicht, sich bescheinigen zu lassen, dass dieser Ausweis vorgelegt worden ist.
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